Leben ist Bewegung - Bewegung ist Leben

Praxis für Physiotherapie und Osteopathie Sabine Stute in Gauting

Sabine Stute

Osteopathie in der Praxis / Drei Bereiche der Osteopathie

Die Osteopathie gliedert sich in drei Gebiete, die in einer Behandlung individuell angewandt werden können:
Cranio-Sacrale Osteopathie (Schädel, Wirbelsäule, Becken, Nervensystem)
Parietale und fasziale Osteopathie (Knochen, Gelenke, Bänder, Muskel- und Fasziensysteme)
Viszerale Osteopathie (Organe, Gefäße)

Cranio-Sacrale Osteopathie

Hirn- und Rückenmarkshäute stellen die Verbindung zwischen Schädel und Kreuzbein her. Sie bilden Gefäße für die
Blutversorgung und die Gehirnflüssigkeit. Diese Leitungsbahnen verlassen gemeinsam mit den Hirnnerven den Schädel durch kleine Schädelöffnungen. Durch Spannungserhöhungen (z.B. verspannte Nacken- oder Kaumuskulatur) können sie abgedrückt werden und zu Durchblutungsstörungen und Stauungen in der Schädel- und Hirnregion führen.
Ziel der Behandlung ist die Wiederherstellung der „Elastizität“ der Schädelknochen und -nähte zur Förderung des Stoffwechsels. Die Cranio-Sacrale-Osteopathie wirkt entspannend und ausgleichend.

Anwendungsgebiete: z.B. Migräne, Hörsturz, Schwindel, Ohrgeräusche, Patienten in kieferorthopädischer Behandlung, Schwangere (u.a. Lenden-Beckenbeschwerden, Kopfschmerzen)

Parietale und fasziale Osteopathie

Verspannungen und Gelenkblockaden am Bewegungsapparat beeinträchtigen das Muskel- und Fasziensytem, sowie das Nervensystem. Störungen wie Schon- oder Fehlhaltungen führen zu weiteren Beschwerden. In der Behandlung werden Verspannungen und Blockaden diagnostiziert und behutsam gelöst. Faszien umhüllen als bindegewebige Häute alle Strukturen des Körpers (Muskeln, Bänder, Organe, Gefäße, Nerven …). Über diese Faszien können Spannungen an weit entfernte Körperregionen übertragen werden. So ist es z.B. möglich, dass sich ein Problem des Fußes auf Becken oder Nacken auswirken kann oder eine Kiefergelenksfehlstellung einen Beckenschiefstand hervorrufen kann.

Anwendungsgebiete: z.B. Gelenkbeschwerden, Wirbelsäulenbeschwerden, Bandscheibenprobleme, Verschleißerscheinungen, Kiefergelenks-Dysfunktionen (CMD), Tennisellenbogen, Achillodynien

Viscerale Osteopathie

Die Organe stehen durch ein bindegewebiges „Stützsystem“ in Verbindung. Diese Organhllen, durch die auch Blutgefäße und Nerven verlaufen, bilden die Verbindung zwischen Organen, Muskeln und Knochen. Nach Entzündungsprozessen, durch Narben oder Stauungen kann es zu Spannungserhöhungen kommen, die Organstörungen hervorrufen. Die Behandlung hat zum Ziel, die umgebenden Aufhängungsstrukturen des Organs für eine gute Funktion zu lösen und somit die Blut- und Nervenversorgung wieder zu regulieren.

Anwendungsgebiete: Beschwerden des Urogenitalsystems und des Bauchraums, Operationsfolgen mit Verklebungen durch Narben, Verdauungsstörungen,Thoraxoperationen